„Strg+R(obotics)“ stehen im Zentraleuropafinale der FIRST LEGO League

Wenn es etwas gibt, das Schüler dazu bringt, auch am späten Abend noch in der Schule zu bleiben oder sogar Lernmaterialien mit nach Hause zu nehmen, dann muss die Motivation wohl ganz besonders groß sein! Und dass das nicht utopisch ist, zeigten elf Schüler des Bunsen-Gymnasiums, die auch in diesem Schuljahr wieder fast jede freie Minute mit den Aufgaben der FIRST LEGO League in der Saison 2018/19 verbrachten.

In diesem Jahr lautete das Motto „Into Orbit“ und alles drehte sich um das Reisen und Leben im Weltraum: Der eigens konstruierte Lego-Roboter musste in einer Weltraumlandschaft zurechtkommen und unter anderem Satelliten ausliefern, Raketen starten, eine Raumstation zusammenbauen und einen Astronauten retten. Im Forschungsauftrag sollten die Teams das menschliche Leben im Weltraum genauer unter die Lupe nehmen und aktuelle Probleme untersuchen.

Insgesamt gingen in dieser Saison deutschlandweit 600 Teams an den Start, darunter auch zwei des Bunsen-Gymnasiums, die am 15.12.2018 beim Regionalwettbewerb in Heidelberg antraten: Die „7 Zwerge“, die dieses Jahr bereits zum zweiten Mal teilnahmen, erzielten einen hervorragenden 4. Platz im Robot-Game und konnten sich auch in den anderen Kategorien im vorderen Mittelfeld platzieren. Noch besser machten es „Strg+R(obotics)“, die sich durch den 2. Platz in der Forschungspräsentation und den Sieg in der Kategorie Robot-Design für die nächste Wettbewerbsrunde, das Semi-Finale, qualifizierten.

Zwar reichte es damit in diesem Jahr nicht für den Gesamtsieg, das tat jedoch der Motivation keinen Abbruch – im Gegenteil: Viele weitere Nachmittage wurden investiert, die Ferien genutzt, zahlreiche Experten kontaktiert, der Roboter immer wieder überarbeitet, an der Präsentation gefeilt und viel Pizza verzehrt. Als großes Ziel vor Augen hatte man die Chance auf einen der drei Startplätze für das zentraleuropäische Finale Ende März in Bregenz! Nach vier Wochen intensiver Vorbereitung wurde es dann ernst: 18 Teams aus Südwestdeutschland waren nach Offenburg gekommen und wurden am Sonntagmorgen an der Hochschule willkommen geheißen. Am Vormittag standen die Bewertungen der Forschungspräsentation, des Teamworks und Robot-Designs an, die von den erfahrenen „Strg+R(obotics)“ allesamt souverän absolviert wurden.

Nach einem stärkenden Mittagessen - es gab, wie sollte es auch anders sein, ofenfrische Pizza - folgte das Robot-Game. Während die Präsentation des Roboters am Vormittag bei der Jury „wie ein Meteorit einschlug“, ließ die Performance noch zu wünschen übrig. Viele kleine Details funktionierten noch nicht ganz so wie gewünscht und erst im dritten und letzten Lauf konnte die Punktzahl aus dem Regionalwettbewerb übertroffen werden. Das Ausscheiden im anschließenden Viertelfinale trotz weiterer Steigerung war zwar ärgerlich, aber ganz unzufrieden waren die fünf Jungs und ein Mädchen nicht, hatten sie doch mit ihrem Roboter raffinierte Konstruktionen zeigen können, die das Publikum zum Staunen brachte.

Die Spannung war groß bei der anschließenden Siegerehrung, denn im Laufe des Tages hatte jeder einen Eindruck davon bekommen, dass es nur starke Teams gab, die alle eine hervorragende Leistung zeigten. Doch in einem Punkt war sich die Jury einig: Für ihre hervorragende Programmierung und einfallsreiche Strategien und Konstruktionen des Roboters ging der Sieg in der Kategorie Robot-Design auch im Semifinale an die Bunsianer! Und es kam noch besser: „Strg+R(obotics)“ überzeugte auch in den anderen Wertungsdisziplinen und landete in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz!

Damit konnte sich das Bunsen-Team erstmalig für das zentraleuropäische Finale qualifizieren und seinen bisher größten Erfolg verbuchen! Das Finale wird am 29. und 30. März in Bregenz/Österreich mit 27 Teams aus sieben Ländern ausgetragen. Die Reise geht dieses Mal mit einer besonderen Herausforderung weiter, da auf internationaler Ebene der komplette Wettbewerb in englischer Sprache abgehalten wird! „Das Team kann stolz auf das sein, was sie in den letzten Jahren gelernt und damit erreicht haben! Die Reise zum Zentraleuropafinale wird sicher ein tolles Erlebnis für alle Teilnehmer“, freut sich auch Coach Tim Waibel schon auf den bevorstehenden Höhepunkt der FLL-Saison.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich beim Freundeskreis des Bunsen-Gymnasiums bedanken, der uns auch in diesem Jahr wieder großzügig unterstützt hat!   

Bei der Forschungspräsentation arbeiten die Teams an einem Problem rund um Leben und Reisen im Weltall und präsentieren der Jury ihre innovative Lösung. 

 

Das siegreiche Team der „Strg+R(obotics)“: v.l.n.r.: Coach Dr. Stefan Hezel, Levin Schmidt, Lorenz Schmidt, Saskia Freitag, Leon Haag-Fank, Aaron Gschwendt, Yannik Diskowski, Coach Tim Waibel

Die „7 Zwerge“ gingen dieses Jahr zum zweiten Mal bei der FLL an den Start: v.l.n.r.: Maxim Wester, Noah Czaplewski, Jonas Daub, Maxim Falkenhain, Linos Kretzer, Coach Tim Waibel 

Bildquelle: Hochschule Offenburg

 

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