10a tifft Schüler aus Wissembourg am Bunsen zur Vorbereitung der Drittortbegegnung in Lyon

Im Zuge der in Klasse 10 des bilingualen Zuges stattfindenden Drittortbegegnung besuchten uns am 11. Januar 2018 die Schüler/innen des „Lycée Stanislas“ aus Wissembourg zu einem ersten Kennenlernen und zur Vorbereitung unseres Projektes, bevor wir unsere gemeinsame Reise nach Lyon im März antreten, wo wir zum Thema „Wie werde ich ein aktiver demokratischer Bürger?“ arbeiten werden. Nach einer begrüßenden Ansprache unseres Französischlehrers wurde das von den Schülern/innen der 10a bereitgestellte Buffet eröffnet, das deutsche wie auch französische  Spezialitäten und eine große Auswahl an Salaten enthielt. 

Im Anschlussdaran ging es mit kleinen kommunikativen Spielen in derTurnhalle weiter, bei welchen jede/r Schüler/in aus Wissembourg, mit jedem/r Schüler/in aus Heidelberg ins Gespräch kam. Das Eis war schnell gebrochen. Dabei stellte sich heraus, dass viele der Schüler/innen aus Wissembourg fließend Deutsch sprechen bzw. deutsche Elternteile haben.

Nachdem unsere neu gewonnenen Eindrücke der jeweils anderen Klasse bei einem kleinen Quiz auf die Probe gestellt worden waren, begannen wir auch schon mit unserer Projektarbeit. Passend zum Thema sollten wir uns mit der Stauproblematik im Neuenheimer Feld befassen. Es wurden hierzu deutsch-französische Arbeitsgruppen gebildet.

Diese Gruppen vertraten jeweils die verschiedenen betroffenen Instanzen, beispielsweise die Stadt Heidelberg, Wieblingen, die Universität und andere. Zunächst arbeiteten sich die Schüler/innen in das Thema, mit Hilfe vorgegebener Quellen, ein. Anschließend gingen die verschiedenen Gruppen unterschiedlich vor. Viele entwickelten eigene Lösungen, die sie dann z.B. Studenten oder Mitarbeitern der Universität Heidelberg, die sie auf der Straße interviewten, vorstellten und arbeiteten deren Vorschläge oder Gegenargumente in ihr Endergebnis mit ein. So wurde auf ganz unterschiedliche und kreative Weise an das Thema herangegangen, wodurch eine Vielfalt an innovativen Lösungsvorschlägen entstand.

Am Ende diesen ersten Tages der Projektarbeit gingen die französischen Schüler/innen mit den ihnen zugeteilten Schüler/innen der Klasse 10a, die sie für ihre Aufenthaltszeit in Heidelberg bei sich aufnahmen, zu den jeweiligen ‚Partnern‘ oder trafen sich gemeinsam zum Essen. Andere besichtigten zusammen die Heidelberger Innenstadt oder gingen zum Sport.

Am nächsten Tag spazierten wir, nach einer kurzen Ansprache unseres Schulleiters gleich morgens durch das Neuenheimer Feld, um die verkehrstechnischen Gegebenheiten vor Ort zu beobachten und zu analysieren.  

Die Zusammenfassung und Diskussion des Erarbeiteten fand in zwei großen Gruppen statt.  Eine Diskussionsrunde wurde von zwei Moderatoren, die sich alle Seiten angehört hatten, geleitet. Sodiskutierten alle Gruppen engagiert, schlossen Lösungen aus, gingen Kompromisse ein und formulierten schlussendlich ein Endergebnis.

Am Ende dieser zwei sehr interessanten Tage, konnten alle Schüler/innen in gemeinsamer Runde ein paar Schlussworte finden und ebenfalls ein Feedback geben. Alle Beteiligten wurden über dieses konkrete Planspiel hinaus schlussendlich dafür sensibilisiert, inwieweit man sich als „aktiver Bürger“ in demokratische Prozesse einbringen und welche Möglichkeiten der Mitbestimmung genutzt werden können. 

Es ein sehr produktives und gleichzeitig sehr interessantes gemeinsames Arbeiten, das auch zu guten und effektiven Lösungen führte. Nun sind wir alle sehr gespannt auf die Stadt, wie auch die Projektarbeit in Lyon!  

Schule

Bunsen-Gymnasium
Humboldtstraße 23
69120 Heidelberg
Tel.: +49(0)6221 64340
Fax: +49(0)6221 419421

 
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