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RNZ-Bericht vom 22.01.2018

Ein „Glückstag“ für die Schüler

Das Bunsen-Gymnasium veranstaltete zum zweiten Mal einen Aktionstag für die Zehntklässler

Von Lena Scheuermann 

Was bedeutet "Glück" für mich? Diese Frage stellten sich jetzt die Zehntklässler des Bunsen-Gymnasiums. Für den einen ist es vielleicht, gute Noten zu schreiben und später einen tollen Job zu finden. Andere denken an Zeit mit Freunden und Familie oder suchen ihr Glück beim Sport. In einem Punkt sind sich aber wohl alle einig: Glück und Zufriedenheit sind das Wichtigste im Leben.

Genau diese Einstellung möchte das Bunsen-Gymnasium seinen Schülern vermitteln- Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Schule deswegen den "Glückstag" für die Schüler der zehnten Klassen. Denn gerade die stehen vor einigen wichtigen Entscheidungen für die Zukunft:

Welche Kurse belege ich in der Oberstufe oder welche berufliche Richtung will ich einschlagen, das sind nur einige davon. Dabei einen Weg zu finden, mit dem man selbst glücklich wird, ist manchmal gar nicht so einfach. Aus diesem Grund hat die Schule den Aktionstag ins Leben gerufen, wie Lehrerin Jeanette Grimn erklärt: „Am Glückstag geht es darum, sich damit auseinanderzusetzen, wer man ist, was man möchte und was man sich für die Zukunft vorstellt, sowohl beruflich als auch privat.“

Als Einstimmung auf den Aktionstag hielt Tobias Rohde vom Fritz-Schubert-Institut für Persönlichkeitsentwicklung in Heidelberg einen Impulsvortrag, der die Schüler zum Nachdenken anregte. „Er hat auf lockere Art Gedanken geäußert und Lösungen aufgezeigt, ohne uns direkt zu sagen, was Glück eigentlich bedeutet“, erzählte der 16-jährige Lennart.

Auf die Suche nach ihrem persönlichen Weg zum Glück durften sich die Schüler am Nachmittag in Workshops zu den Bereichen Philosophie, Kunst, Musik und Theater machen. Dabei gingen die Schüler auf ganz unterschiedliche Weise an das Thema heran. Die Teilnehmer der Musikgruppe organisierten etwa einen Klanggarten mit Liedern, die ihnen etwas bedeuten und sie glücklich machen. Die Theatergruppe zeigte ihre Vorstellung von Glück pantomimisch. Dass sich Ziele und Wünsche für die Zukunft auch sehr kreativ und vor allem bunt darstellen lassen, zeigten die Ergebnisse des Kunst-Workshops: Ganz egal, ob man als Wanderer auf einem Berggipfel seine Freiheit genießt, als zukünftiger Raumfahrer unentdeckte Planeten erforscht oder von einem eigenen Haus mit Frau und Kind träumt - Glück lässt sich in ganz unterschiedlichen Formen finden.

Es gibt nicht nur den einen Weg zu einem erfüllten Leben - das deutlich zu machen, ist den Lehrern besonders wichtig, wie Grimm erklärt: „Wir möchten bei den Schülern im Kopf etwas anstoßen, wir geben aber keine Lösungen vor, sondern Anreize.“ Und ihre Kollegin Sophia Gierok ergänzt: „Ich denke, dass die Schüler so etwas für ihren weiteren Lebensweg mitnehmen konnten.“

Dieser Meinung waren auch die Schüler, deren Feedback zum „Glückstag“ sehr positiv ausfiel: „Das hat einem den Druck genommen, man müsste den perfekten Ausbildungsweg durchlaufen, man kann sich auch ruhig mal ausprobieren“, meinte etwa der 16-jährige Lennart. Und auch sein Mitschüler Maximo nahm etwas Wichtiges für sich mit: „Man sollte an Dinge denken, mit denen man auf lange Sicht zufrieden ist und ein Ziel vor Augen haben, auf das man hinarbeitet. Dabei darf man aber auch den Weg nicht aus den Augen verlieren.“

Schule

Bunsen-Gymnasium
Humboldtstraße 23
69120 Heidelberg
Tel.: +49(0)6221 64340
Fax: +49(0)6221 419421

 
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