Besuch im Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK)

Am 20.10.2017 besuchten wir, die Schüler des Seminarkurses „Krieg  und Frieden“, das „Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung“ (HIIK) in der Bergheimerstr. 58 in Heidelberg. Das HIIK ist eine unabhängige Institution, die sich seit 1991 für die Förderung und Verbreitung des Wissens rund um das Thema „Konflikte“ einsetzt. Darüber hinaus strebt das HIIK die Beilegung inner- und zwischenstaatlicher politischer Konflikte an. Jährlich publiziert das Institut eine Analyse des globalen Konfliktgeschehens, das „Conflict Barometer“, die zentrale Publikation des HIIK. 

Wir hatten die Chance, einen Vortrag über die Vorgehensweise bei der Forschung über Konflikte zu hören und im Verlauf auch aktiv mitzuarbeiten. So konnten wir mit Hilfe von englischsprachigen Artikeln Konflikte analysieren und diese so wie am HIIK üblich in Kategorien einteilen, die über das Ausmaß des Konfliktes Auskunft geben. Unter anderem besprachen wir den Konflikt der Katalanen mit der spanischen Zentralregierung. Des Weiteren wurden uns eine Reihe von Partnern vorgestellt, mit denen das HIIK zusammenarbeitet. Darunter waren nicht nur Konfliktforschungszentren in anderen Ländern wie zum Beispiel in Schweden, zu welchen eine enge Verbindung besteht und mit denen seit Jahren gute Kooperation möglich ist, sondern auch deutsche Partner wie beispielsweise der Bundesnachrichtendienst. Dieser greift regelmäßig auf Informationen des HIIK zurück. Die Mitarbeiter des HIIK sind auf diese Beziehung aus nachvollziehbaren Gründen sehr stolz.

Durch Gespräche mit den Mitarbeitern des HIIK, das aktive Mitarbeiten an wissenschaftlichen Texten und durch die Einbeziehung von analytischen Karten, welche auch im „Conflict Barometer“ erscheinen, wurde uns Schülern das Ausmaß und die Vielfältigkeit unseres Themengebiets bewusst. Der Besuch beim HIIK hat uns die große gesellschaftliche und politische Bedeutung von nationalen und internationalen Konflikten sehr eindrücklich vor Augen geführt. Dies aber auch die Tatsache, dass bereits Studenten erfolgreich zu den Projekten des HIIK beitragen, hat uns für unsere eigene Seminararbeit „Krieg und Frieden“ motiviert. Darüber hinaus erhielt der Seminarkurs ein Buchexemplar des „Conflict Barometer 2016“, welches uns als Hilfestellung bei der Erarbeitung unserer jeweiligen Seminarthemen dienen wird. Insgesamt war es für uns Schüler beeindruckend, was diese zum Großteil aus rein ehrenamtlich tätigen Studierenden zusammengesetzte Institution, jährlich auf die Beine stellt.

So bedanke ich mich im Namen des ganzen Seminarkurses sehr herzlich für die Zeit, Offenheit und große Bereitschaft uns einen Einblick in die komplexe Thematik der Konfliktforschung zu geben. Wir haben neue Erkenntnisse und viele Anregungen für die eigene Arbeit im Seminarkurs „Krieg und Frieden“ erhalten.

 Nicolai und Konstantin

 

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