Israel 2013

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Ayalon Institute Rehovot
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See of Galilee
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Desert
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Masada
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Dead Sea
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Tel Aviv
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Yad Vashem
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Jerusalem
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Altstadt
Klagemauer
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Tel Aviv
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Austausche

 

Baltimore Israel Montpellier Wissembourg

Der Austausch richtet sich an die Schüler der Jahrgangsstufe 2 und ist zugleich Ziel einer Studienfahrt.

Der Israel-Austausch findet voraussichtlich alle 2 Jahre am Bunsen-Gymnasium statt. Aufgrund der langjährigen Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Rehovot sowie der langjährigen Pflege persönlicher Beziehungen durch unseren ehemaligen Kollegen Jochen Reder, handelt es sich bei der Partnerschule um die Katzir High School in Rehovot.

 

Israel-Austausch 2013

Ende Juli 2013 kamen unsere israelischen Gäste nach Heidelberg für 10 Tage, der Gegenbesuch fand Ende September 2013 statt.

Programm in Heidelberg u.a.:

  • Worms (jüdischer Friedhof, Dom)
  • Speyer (Judenbad, Synagoge, Dom)
  • Konzentrationslager Struthof
  • Straßburg
  • Schloss in Schwetzingen

Programm in Israel u.a.:

  • "Machon Ayalon Institute" und "Citrus Plantation" in Rehovot
  • See Genezareth, Kapernaum, Nazareth
  • Wüste, Beduinencamp, Masada, Totes Meer
  • Yad Vashem
  • Jerusalem Altstadt (Klagemauer, Felsendom, Davidgrab, arabisches Viertel, Via Dolorosa, Grabeskirche)
  • Jerusalem II (Ölberg, Kapelle und Moschee der Himmelfahrt)
  • Tel Aviv

 

"Die Teilnahme an der Israel Studienfahrt und an dem Israel Austausch hat mir sehr gefallen und ist auf jeden Fall empfehlenswert. Ich habe auf kultureller, aber auch sozialer und politischer Ebene viel dazu gelernt und viele Erfahrungen gesammelt, die mich mein ganzes Leben lang beeinflussen werden. Nicht nur die Szenerie in Israel hat mir gefallen, sondern auch die Interaktion mit unseren israelischen Austauschpartnern. Dadurch, dass wir mit ihnen und ihren Familien gelebt haben, waren wir mitten in der israelischen Kultur und in dem israelischen Alltag, der sehr von dem in Deutschland abweicht. Ich kann mit Sicherheit sagen, dass die Israel Studienfahrt die beste Entscheidung für mich gewesen ist, und dass ich sie definitiv jedem weiterempfehlen würde."

Cara Burmedi, Jg.2, Nov 2013

Israel – eine Lebenserfahrung


Bevor der Austausch begann, machte ich mir viele Gedanken. Ich fand es komisch die Studienfahrt mit einem Austausch zu verbinden. Rückblickend kann ich nur sagen, dass ich es nur empfehlen kann und ich auch für die Zukunft hoffe, dass anderen auch diese Chance auf eine Lebenserfahrung gewährleistet werden kann.

Es war und ist unglaublich wie wir in diesen Tagen zusammen gefunden haben.
Außerdem wie kann man eine Kultur besser kennenlernen als mitten in dieser Kultur zu leben. Angefangen hat es, dass die Israelis zu uns kamen. Zu uns, einer Gruppe wild zusammen gewürfelter Menschen, die so in der Schule eigentlich kaum Kontakt hatten. Doch auch wir lernten uns durch die 10 Tage in denen sie hier waren, viel besser kennen. Für mich wurde es aber erst in Israel wirklich interessant.
Die Gastfreundlichkeit in Israel ist beeindruckend und die Toleranz, die sie uns Deutschen zeigten war unglaublich. Es wäre zu lang um alle Events im Detail zu beschreiben, deshalb erzähle ich nur von den wichtigsten Dingen.

Das Beduinen-Camp:
Ich werde wohl in meinem ganzen Leben nicht mehr auf einem Kamel reiten, geschweige denn in der Wüste in einem Zelt schlafen. Sehr bewegend fand ich auch die Zeit, die wir in der wirklichen Wüste verbracht haben, nur man selbst und die Leere. Sterne überall wohin das Auge reicht. Nur ab und zu mal die Geräusche eines Autos in der Ferne, ein Traum. Auch die Kultur der Beduinen war einzigartig und wenn es viele auch störte, dass der Mann 4 Frauen und 19 Kinder hatte, fand ich es trotzdem eine sehr interessante Kultur, in der man ziemlich leckeren Tee kochte und wirklich köstliches Essen aß. Dort war für uns alle die kürzeste Nacht, in der wir im Durchschnitt ca. 1 Stunde schliefen, denn am nächsten Tag, wenn man es Tag nennen kann, es war eher Nacht, stiegen wir um 5.30 auf einem Berg nach Masada, um dort den Sonnenaufgang zu sehen und eine kleine Führung zu machen. Das ist auch etwas für die Sportler, der Aufstieg glich einem sehr harten Workout, aber wem schadet schon Sport am Morgen. Unser Tour-Guide Amir, der von uns allen liebevoll „Jesus“ genannt wurde, schaffte es trotz unserer Müdigkeit uns bei Laune zu halten.

Das Tote Meer:
Ich denke, dass sich keiner vorstellen kann wie es ist im toten Meer zu schwimmen, aber es fühlt sich an als wäre man im Weltall. Dort hatte wirklich jeder Spaß gehabt, ich meine, wer hat eine Abneigung gegen Sonne, Strand und einem Meer in dem man nicht untergehen kann? Ich wünsche es wirklich jedem mal in diesem Meer zu schwimmen, denn ich denke, daran werde ich mich mein ganzes Leben lang erinnern.

Jerusalem:
Jerusalem, die Stadt der Religionen. An keinem anderen Ort wird man die Präsenz von Glaube, Religion und gemischter Kultur mehr fühlen, als in Jerusalem. Wir besichtigten in den 2 Tagen so viele interessante Orte. Ich war ziemlich überrascht wie viel Geschichte in einer Stadt stecken kann. Obwohl ich zugeben muss, dass die ganzen Führungen nach einer Zeit wirklich anstrengend waren, muss man wohl oder übel dazu sagen, dass das der beste Weg war, so viel wie möglich mitzunehmen. Auch begeisterte Shopper kamen in Israel nicht zu kurz. Die ganzen Märkte und Läden waren nicht nur eine Erfahrung für sich, nein, sie boten auch tolle Sachen zu gutem Preis an. Nicht nur Klamotten sondern auch Gewürze, Essen und Souveniers. Jeder der auf einem Markt ist sollte den frisch gepressten Granatapfelsaft probieren!! Natürlich darf man nicht den Hummus vergessen, der einen kleinen Suchtfaktor in sich trägt.

So kann ich sagen, dass ich in den 10 Tagen eine ziemlich große Reise durch ganz Israel erlebt habe, im Gegensatz zu den Anderen die sich nur eine Stadt angesehen haben. Freundschaften, die sich durch die Reise entwickelten, nicht nur untereinander sondern auch mit den Israelis, sind immer noch intakt geblieben. Die wunderbaren und zum Teil sehr speziellen Erinnerungen und Eindrücke bleiben einem fürs Leben erhalten. Israel war nicht nur Kultur, sondern auch Spaß ohne Ende.

Priska Park, Jg.2, 2013