Aktivitäten zu Europa

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Durch die Teilnahme an außerschulischen Wettbewerben, Projekten, Seminarkursen und Informationsveranstaltungen werden die Schüler und Schülerinnen des Bunsen-Gymnasiums auch außerhalb des Unterrichts auf ihre Zukunft in einer internationalisierten Berufswelt vorbereitet.

 

Seit Jahren haben unsere Schüler eine besondere Beziehung zu Europa. Beim Projekt "InfoSCHUL" des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft konnte unsere Schule eine selbst hergestellte CD-Rom präsentieren, die die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in Wort und Bild vorstellt.
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Die Landesregierung von Baden-Württemberg hat unsere Schüler und den betreuenden Lehrer StD Claus Reske zum Neujahrsempfang in den Mannheimer Rosengarten geladen, wo sich der damalige Ministerpräsident Erwin Teufel lange und interessiert an unserem Stand erkundigt hat.
Ministerpräsident Teufel an unserem Stand beim Neujahrsempfang der Landesregierung im Mannheimer Rosengarten.

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Im Stuttgarter Landtag wurde neben anderen Aktionen auch eine Webseite präsentiert, auf der Schüler ein Quiz zu Europa gestaltet haben. Mit dieser Aktivität hatten sie zuvor einen Regionalpreis beim Europäischen Wettbewerb gewonnen. Oberbürgermeisterin Beate Weber zeichnete die Schüler mit ihren Preisen aus.
Europawoche im Stuttgarter Landtag

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Aus der Hand der europäischen Kommissarin für Bildungsfragen bekam der Bunsen-Schüler T. Anselm K. das europäische Staffelholz überreicht, das er dann eine Woche später an Studenten einer Fortbildungsveranstaltung des Landesarbeitsamtes zu "Leben und Arbeiten in Europa" in der Universität Heidelberg weitergab.
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Mehrere Jahre betreuten unsere Schüler für das Europäische Parlament den Stand auf dem Mannheimer Maimarkt in Zusammenarbeit mit der Europa-Union.


Standbetreuung des Bunsengymnasiums
mit dem Bundestagsabgeordneten für den
Wahlkreis Heidelberg Lothar Binding.
Vertreten war unsere Schule auch mit ihren Europa-Aktivitäten bei der Learntec in Karlsruhe, bei der Vertretung von Baden-Württemberg in Brüssel oder in Mannheim beim Forum Europa mit den großen Bundesparteien und beim Bildungskongress in Ulm.
Landesvertretung in Brüssel

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All diese Projekte wurden unterstützt mit Partnern aus der Region:
Heidelberg Cement, Heidelberger Druckmaschinen, Commerzbank, dem Landesarbeitsamt Baden-Württemberg,
aber auch überregionale Kooperationspartner waren dabei:
Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", sowie das IZOP-Institut.
 

2005 war Diemut Theato im Rahmen der Veranstaltung "Europäischer Frühling" zu Gast im Bunsen-Forum.
Die Europa-Abgeordnete Diemut Theato im Bunsen-Forum

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2006 besuchten der Seminarkurs 12 mit ihren Lehrern Claus Reske und Verena Mechelk und die Klasse 11b das Europa-Parlament in Straßburg. Diskussionspartner war dort der Europa-Abgeordnete Dr. Thomas Ulmer.
Der Seminarkurs und die Klasse 11b im Europa-Parlament von Straßburg

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Interessante Arbeiten sind auch aus dem Seminarkurs 12 als Wettbewerbsarbeiten für den "Europäischen Wettbewerb" 2006 eingereicht worden: Dialoge über den Beitritt der Türkei und die Chancen von deutschen Unternehmen in Europa.
Mit ihren Arbeiten haben Nikolai D., Alexander K., Lucas G. und Robert B. einen Landespreis in Baden-Württemberg gewonnen.
Raphael H., der eine Arbeit zu einem deutschen Unternehmen in Europa geschrieben hatte, durfte sich über einen Bundespreis - hier der Preis des Bundestagspräsidenten - freuen und eine Preisträgerreise nach Berlin antreten.
Alle Sieger des Europäischen Wettbewerbs wurden von Bürgermeister Gerner im Foyer des Rathauses geehrt.

Preisträger beim Europäischen Wettbewerb 2006

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Bekenntnis zu Europa

(chr) Anlässlich der Europa-Initiative von Angela Merkel im Januar 2007 besuchte Eyke Peveling, der stellvertretende Leiter der baden-württembergischen Vertretung bei der Europäischen Union seine alte Schule, das Bunsen-Gymnasium. Mit Schülern und Schülerinnen einer 10.Klasse diskutierte er über eine ganze Palette von Themen, die die Jugendlichen angesprochen hatten. Naturgemäß nahmen die Fragen und Meinungen zur Erweiterung der EU den größten Raum ein. Peveling sprach sich dafür aus, jedem Land seine Chance zu geben, wenn die entsprechenden Beitrittserklärungen erfüllt werden. In diesem Zusammenhang bezeichnete er das Verhalten der Türkei in der Zypernfrage als größten Fehler, den dieses Land gemacht habe und es habe sich so viel Sympathie verspielt. Den komplizierten Abstimmungsmodus zu Richtlinien und die aufwändige Mehrheitsfindung erklärte der Ex-Bunsianer und überzeugte Europäer an Beispielen aus dem Agrarsektor. Interesse hatten die Schüler auch an Informationen zum Euro-Bogy, bei dem sie an unterschiedlichen Institutionen ein Praktikum absolvieren können. Die zwei Stunden für Diskussion und Fragerunde haben nicht ausgereicht, aber eindrucksvoll demonstriert ,dass das Bunsen-Gymnasium seinen Titel "Partnerschule für Europa" zu recht trägt.
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Stella G., Jahrgangsstufe 12, hat im Rahmen des Seminarkurses 2006/07 eine Arbeit für den

Europäischen Wettbewerb 2007

erstellt. Sie konnte mit ihrem Beitrag zum 50. Jubiläum der "Römischen Verträge" einen Preis erringen und wurde am Samstag, 03. März 2007 im Landtag von Baden-Württemberg zusammen mit anderen Preisträgern vorgestellt und geehrt.

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Europa-Tag der Klasse 11d:


Im Zuge der europäischen Aktivitäten wird die Klasse 11d am Samstag, den 17.11.2007 von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr einen Workshop zu Europa durchführen.
Träger dieses Angebots ist die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Referenten sind Christian Roth, Politologe von der Universität Tübingen, er ist zugleich Tagungsleiter, und StD Claus Reske.
Themen werden die Konferenz von Lissabon, die Frage der Europäischen Erweiterungsfähigkeit sowie Aspekte der Sicherheits- und Außenpolitik sein.
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Euroscola 2008


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Klassen 11a und 11c im Europa-Parlament
Aktuelle Fragestunde mit EU-Kommissionspräsident Barroso

Auf Einladung der Europa-Abgeordneten Franziska Brantner (Grüne) besuchten die Klassen 11 a und 11c am 09.03.2010 das Europa-Parlament in Straßburg. Die Diskussion mit der Politikerin kreiste um die Probleme des finanzschwachen Griechenlands, den Beitritt der Türkei zur EU, um Möglichkeiten der Gewinnung von Solarenergie in Nordafrika und damit verbunden den Aufbau eines leistungsfähigen Netzwerks.
Beleuchtet wurde auch die neue Funktion des ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten G. Oettinger als Kommissar für Energie.
Interessiert haben sich die Bunsen-Schüler auch für die Frage, wie Franziska Brantner demnächst ihre Rolle als Mutter und EU-Abgeordnete bewältigen wird. Mit den Kinderkrippen kein Problem, meinte sie.

Einen zusätzlichen Höhepunkt stellte dann der Besuch der Plenumsitzung des Parlaments dar.
Hier erlebten die Schüler und Schülerinnen den EU-Kommissionspräsidenten Barroso, der den Parlamentariern Rede und Antwort stehen musste. Selbstredend ging es auch hier um das finanziell angeschlagene Griechenland, aber auch um die Tatsache, dass die EU mit Eritrea ein Land unterstütze, das nicht als demokratisch bezeichnet werden kann.
Heftig attackiert wurde Barroso von der Fraktion der Grünen, die der Kommission übel nahm, dass eine genmanipulierte Kartoffel für den Anbau frei gegeben worden ist. Die Kartoffel ist zur Herstellung von Zellulose gedacht.

Begleitet wurden die Klassen von StD Claus Reske und StRef. Kai Springer

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Europatag 2010 am Bunsen
Die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik am Bunsen

Um den Europatag in diesem Jahr als „Partnerschule für Europa“ thematisch zu begehen wurden wir, der vierstündige Gemeinschaftskundeskurs der Jahrgangsstufe 2 und unser Fachlehrer Herr Bildstein am Montag, den 21. November 2010 von Herrn Christian Roth am Bunsen-Gymnasium besucht.
Herr Roth arbeitet für die „Landeszentrale für politische Bildung“ in Stuttgart. Mit seinem eigens entwickelten Planspiel “Europa in der Krise”, einem Planspiel zur gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik ( GASP ) und der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik ( ESVP ) bekamen wir Schüler, in der Rolle der Vertreter der europäischen Staaten, einen Einblick in die schwierige Entscheidungsfindung und die dafür erforderliche Kompromissbereitschaft des Europäischen Rats im Rahmen der GASP.


Ziele und Aufgaben der GASP sind die Bestimmung der Ziele und die Entwicklung der Strategien sowie die Bestimmung der Leitlinien durch den Europäischen Rat, deren Durchführung vom hohen Vertreter, momentan Catherine Ashton, und Sonderbeauftragten geleitet wird.
Im Fall der ESVP liegen die Aufgaben im Bereich der Konfliktprävention und dem Krisenmanagement durch militärische und zivile Komponente.
Der Tag im Rahmen der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspoltik war für uns alle eine interessante Erfahrung und gab uns die Möglichkeit die Komplexität bezüglich der Prozesse im Europäischen Rat zu erahnen.

Sophia Schröder

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30. April 2012

59. Europäischer Wettbewerb 2012

Zwei Heidelberger aus dem Bunsen-Gymnasium konnten sich freuen, mit ihren Beiträgen weit nach vorn gekommen zu sein.

Der 59. Europäische Wettbewerb hat wieder eine Rekordbeteiligung in Baden-Württemberg gebracht: 19659 Schülerinnen und Schüler aus 342 Schulen haben mitgemacht. Auch in diesem Jahr wurde als Aufgabe "eine Rede zu Europa" gestellt und zwei Heidelberger aus dem Bunsen-Gymnasium konnten sich freuen, mit ihren Beiträgen weit nach vorn gekommen zu sein und in der Villa Reitzenstein in Stuttgart zusammen mit 15 anderen Preisträgern ausgezeichnet zu werden.

Louise Rippmann qualifizierte sich für den Preis der Bundeskanzlerin und fährt nach Berlin, während Philipp von Güldenstubbe sich über ein europäisches Seminar in Straßburg von der Friedrich-Ebert-Stiftung freuen darf. Bei der Preisverleihung im Staatsministerium gratulierten auch Prof. Dr. Christian Steger, der Präsident der Europäischen Bewegung in Baden-Württemberg sowie MdEP Rainer Wieland, der Landesvorsitzende der parteiübergreifenden Europa-Union Baden-Württemberg.

Louise Rippmann hatte das Thema im Deutschunterricht erfahren, Philipp von Güldenstubbe besucht den Politik-Neigungskurs und beide konnten sich für das Thema der Rede von ihrem Fachlehrer Claus Reske begeistern lassen, in dem es um das "Werben für die Einbeziehung älterer Menschen in der gesellschaftlichen Entwicklung sowie den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer" geht.
Sie machten sich Gedanken, wie Zukunft mitgestaltet werden kann, aber auch wie Generationen miteinander diskutieren und zusammen leben können. Dabei wurden von ihnen Wohnaspekte, Wirtschaftsbereiche, Familiensituationen und Innovationen berücksichtigt. Philipp hatte außerdem die Ehre, als einziger seine Rede vorstellen zu dürfen. Die Einladung hatte der Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten Peter Friedrich ausgesprochen. Die Preisträgerreden werden nun im Innenministerium von Baden-Württemberg ausgestellt.

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Mitreden über Europa

Mit neuen Formen der Bürgerbeteiligung möchte das Europäische Parlament für Europa werben. Im Neuen Sitzungssaal des Heidelberger Rathauses fand am 12. Juli 2012 ein Bürgerforum statt, zu dem auch das Bunsen-Gymnasium Heidelberg als "Partnerschule für Europa" eingeladen war. Nach der Podiumsdiskussion mit den Europa-Abgeordneten Daniel Caspary(CDU), Michael Theurer(FDP), dem Landtagsabgeordneten der Grünen Josha Frey sowie dem Regionalbeauftragten der Europäischen Kommission in Bonn Dr. Stephan Koppelberg, hatten verschiedene Institutionen während des Empfangs die Möglichkeit sich und ihre Umsetzungen des europäischen Gedankens vorzustellen.

Das Bunsen-Gymnasium warb für das Abi-Bac, hielt Flyer der Amicale bereit und akzentuierte die vielen Aktivitäten, die an der Schule seit vielen Jahren zu Europa umgesetzt werden. Mit am Infostand auch die Bundespreisträger des Europäischen Wettbewerbs Louise Rippmann und Philipp von Güldenstubbe sowie Miriam Mahmoud, die dem Siegerteam im Debatingwettkampf zu Europa 2011 angehört hatte. Die drei frischgebackenen Abiturienten ließen es sich nicht nehmen zusammen mit Politiklehrer Claus Reske die Schule optisch ins Blickfeld der interessierten Zuhörer und Offiziellen zu rücken. Moderiert wurde das Bürgerforum von Christian Altmeier, Redakteur der RNZ

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